Kategorie: Allgemein

Emotionale Abhängigkeit in Beziehungen

Heraus aus der emotionalen Abhängigkeit

Heraus aus der emotionalen Abhängigkeit

Heraus aus der emotionalen Abhängigkeit

Die Eltern hatten keine Zeit, in der Schulklasse oder im Studium hat man keinen Anschluss gefunden, ein Gefühl von Einsamkeit, fehlender Zugehörigkeit und ein gemindertes Selbstwertgefühl ist entstanden.

Wenn in der Kindheit und Jugend unser Bedürfnis nach Bindung, Anerkennung und Wertschätzung nicht erfüllt wurde, entsteht häufig eine besonders starke Sehnsucht nach einem Wir. Finden wir dann einen Menschen, der uns endlich diese Aufmerksamkeit und Anerkennung gibt, saugen wir Zugehörigkeit wie ein trockener Schwamm auf – wir fühlen uns endlich angekommen.

Der Konflikt um Nähe und Distanz

Um diese ersehnte Zuwendung nicht zu verlieren, stellen Betroffene oft die eigenen Bedürfnisse zurück und konzentrieren sich nur noch auf diese eine Beziehung. Freundschaften im Außen zerbrechen, Hobbys fallen komplett weg, man verliert sich selbst aus Verlustangst. Wenn Menschen, die viel Nähe brauchen, auf Menschen treffen, die viel Autonomie brauchen, wird eine Spirale aus Anstrengung und Zurückweisung aktiviert, die Verlustangst befeuert.

Petra Hertkorn

Petra Hertkorn

Wenn Sie spüren, dass sie in eine emotionale Abhängigkeit geraten sind, rufen Sie mich an. Selbstwert braucht verschiedene Quellen, um stabil zu sein! Ich unterstütze Sie dabei, sich aus Abhängigkeit zu befreien.

 

Kann man richtig streiten?

Streiten. Aber richtig.

Schlechte Erfahrungen mit Konflikten in der Herkunftsfamilie, Angst vor Eskalation, Angst, die Beziehung zu belasten, Vertrauen zu schädigen – Konflikten gehen die meisten Menschen lieber aus dem Weg.

Dabei ist Streit eine gute Gelegenheit, mehr über sich und den Partner zu erfahren. Was willst du? Was ist mein Ziel? Was brauchst du?  Was brauche ich?

In der Hitze eines Streits wird oft die Wahrheit gesagt, die man sonst verschweigt. Friedrich Nietzsche

An einem Strang ziehen können

Beim richtigen Streiten steht am Ende eine Lösung, die man gemeinsam gefunden hat, die beide Beteiligten mit ihren Bedürfnissen berücksichtigt, die auf Kooperation beruht. So das beide Partner an einem gemeinsamen Strang ziehen können.

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Untreue

Untreue hat vielfältige Gründe

Ob unerfüllte Bedürfnisse oder Einsamkeit in der Beziehung, es gibt viele Gründe, die dazu führen können, außerhalb der Beziehung nach Bestätigung oder Liebe zu suchen.

Emotionale Leere

Viele Menschen, die untreu werden, fühlen sich in ihrer Beziehung emotional oft nicht mehr geborgen. Sie haben das Gefühl, nicht mehr gesehen, gehört oder wertgeschätzt zu werden. Durch Alltagsstress, Routine oder mangelnde Kommunikation wird das Gefühl verstärkt. Diese innere Leere und das menschliche Bedürfnis nach Bestätigung, Zuwendung und emotionaler Nähe können dazu führen, außerhalb nach dem Gefühl der Verbundenheit zu suchen. Es ist oft ein verzweifelter Versuch, sich wieder lebendig und begehrt zu fühlen.

Untreue belastet

Affären belasten die Beziehung

Mangelnde Kommunikation

Wenn Partner ihre Gefühle, Wünsche oder Sorgen nicht offen ansprechen oder sich nicht gehört fühlen, entstehen Missverständnisse und Enttäuschung. Die Angst vor Konflikten oder Ablehnung führt häufig dazu, dass wichtige Themen verdrängt werden, die Themen werden zu dunklen Wolken im Hintergrund. In diesem Moment suchen manche Menschen bei Dritten Trost, weil sie im eigenen Zuhause keinen sicheren Raum mehr finden. Das Gefühl, nicht gehört oder verstanden zu werden, kann so stark werden, dass sie außerhalb dieser Sehnsucht folgen.

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Phasen der Paarbeziehung – von der Verliebtheit zur Liebe

Von der Verliebtheit zur Liebe

Jede Paarbeziehung durchläuft Entwicklungsphasen – sofern sie lange genug besteht.

Kann man sich verlieben und dann spürt man ein Leben lang die Schmetterlinge im Bauch? Eher nicht. Am Anfang ist alles schön, leicht und wunderbar. Doch irgendwann legt man die rosarote Brille ab und sieht den Partner so wie er ist: als Mensch mit Eigenschaften, die uns vielleicht stören und die wir sogar gerne ändern würden.

Eine Partnerschaft wandelt sich im Laufe der Jahre und durchläuft verschiedene Phasen. Jede dieser Phasen der Liebe bringt ihre eigenen Herausforderungen und Aufgaben für eine gelingende Paarbeziehung mit sich.

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Kommunikation in Paarbeziehungen – Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse (TA) wurde vom amerikanischen Psychiater Eric Berne entwickelt und beschreibt die Ich-Zustände in der Kommunikation. Ziel war ein Verfahren, mit dessen Hilfe Konflikte schnell und pragmatisch gelöst werden können.

Konflikte auf Augenhöhe lösen

Nach der Transaktionsanalyse agiert jeder Mensch je nach Situation aus drei Ich-Zuständen heraus: dem Kind-Ich (K), dem Eltern-Ich (EL) und dem Erwachsenen-Ich (ER). Sie sind der Speicher, in denen von frühester Kindheit an bestimmte Ereignisse aufgezeichnet wurden und die von Gefühlen, Denkmustern und Verhaltensweisen geprägt sind. Eric Berne fand heraus, dass wir in der Kommunikation mit anderen zwischen verschiedenen Zuständen wechseln – unsere Spiele der Erwachsenen.

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Wirtschaftsgemeinschaft – vom Umgang mit Finanzen

Über Geld spricht man nicht?

Zahlt er? Zahlt sie? Oder jeder für sich? Die Frage, wer in einer Beziehung die Rechnungen begleicht, begleitet Paare vom ersten Date an. Spätestens ab der Geburt eines Kindes und damit dem Beginn von Care-Arbeit muss über Geld und Finanzen gesprochen werden.

  • Wer übernimmt wieviel Anteil an der Elternzeit?
  • Arbeitet ein Elternteil künftig Teilzeit und übernimmt Care-Arbeit?
  • Wie gleicht man den Einkommensverlust und damit Vorsorgeverlust für die Rentenzeit aus?

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